33 Jahre POC - Die Pocket Opera Company Nürnberg auf dem Weg zum Weltkulturerbe

33 Jahre POCKlösterleAm Donnerstag, dem 9. August 2007 und am Freitag, dem 10. August 2007 feiert die Pocket Opera Company Nürnberg ihr 33-jähriges Bestehen. In einem rauschenden Fest begibt sich Deutschlands ältestes freies Musiktheater an die Tore Nürnbergs, „Zum Klösterle“, einer alten historischen Klosteranlage aus dem 14. Jahrhundert. Das noch erhaltene Pröbstinnenhaus, mittlerweile ein beliebtes fränkisches Wirtshaus mit einem romantischen von Sandsteinmauern umgebenen Biergarten, wird Spielstätte für Nürnbergs wildeste Operndiven.

Bespickt mit Pocket-Highlights dreht sich alles um Nürnbergs Geburtstagskind mit einer Reise in vergangene und zukünftige Zeiten. Unter freiem Sternenhimmel verzaubern illustre Gestalten der Pocket Opera Company mit ihrer Stimmakrobatik und Breakdancer der Bounce Dance Company diesen alt ehrwürdigen Ort. Ein Augen- und Ohrenschmaus für alle Opernfreaks.

KlösterleAnlass genug für Nürnbergs ausgezeichnete Operntruppe mit ihren nicht umkehrbaren 33 Jahren den ultimativen Durchbruch zu Starten, ins Weltkulturerbe aufgenommen zu werden, als Welt umspannende Globalplayer - Opera. Bei Grabungen in POC - Archiven fanden sich ungeahnte Opern, Schätze, auf deren Säulen sich die abendländische Kultur des 3. Jahrtausends erheben wird. Mit Auszügen aus diesen Aufführungen wird der Weg geebnet zum walhallschen Opernhimmel.

Mit Astrid Kessler, Gertrud Demmler-Schwab, Katharina Heiligtag, Elizabeth Kingdon, Robert Eller, Johannes Reichert, Frank Strobelt, Marco Mauser und der Breakdance Crew "Lost Boyz" mit Christian Hügel, Timo Kittlaus und Markus Hügel.
Regie: Peter Beat Wyrsch
Musikalische Leitung: Franz Killer

Beginn der Vorstellung
jeweils 20.00 Uhr

Die Vorstellungen am 9. und 10. August 2007 finden auch bei schlechtem Wetter statt. Der Aufführungsort ist im Gasthaus "Zum Klösterle".

Kartenreservierung: Tel. 0911 / 32 90 47
oder
info@pocket-opera.de

Eintritt: 15,00 € , ermäßigt 12,00 €

33 Jahre POC - Die Pocket Opera Company Nürnberg auf dem Weg zum Weltkulturerbe

Aktuelle Pressestimmen: Abendzeitung Nürnberg vom 11. August 2007

ROTE ROSEN UND EIN BONSAI - BÄUMCHEN

Magische Momente beim Geburtstagsfest der Pocket Opera Company

Erwünscht war der strömende Regen ganz bestimmt nicht. Auch wenn es bei der Geburtstagsinszenierung der Pocket Opera Company Momente gab, in denen sich der Eindruck aufdrängte, er hätte auch bestellt sein können. Gab der vom Wetter erzwungene hastige Umzug vom Biergarten in die Gasträume des Wirtshauses "Zum Klösterle" der POC doch einmal mehr die Gelegenheit unter Beweis zu stellen, dass sie jeden Ort verzaubern und an jedem Ort bezaubern kann.

 Für die geladenen und zahlenden Geburtstagsgäste, die anfangs noch fröstelnd, aber trocken bei Speis und Trank im Biergarten saßen, hat Deutschlands mit nunmehr 33 Jahren älteste freie Musiktheatertruppe eine Party mit guten alten Freunden inszeniert. Peter Beat Wyrsch, der scheidende, und Franz Killer, der neue Leiter der Pocket Opera haben dazu Highlights aus der POC - Geschichte zu einer "Fest" - Oper kombiniert, in der die Geburtstagskinder die Gäste spielten.

Mit der Postkutsche und auf einem knatternden Moped reiste diese schräge, phantasievoll gekleidete Schar an, um erst im Biergarten der historischen Klosteranlage in Pillenreuth zwischen den Bierbänken, auf der Bühne und auf einem historischen Karussell Geschenke zu verteilen. Und sich anschließend in den drei Gasträumen, die sie mühelos bespielten, einen Sängerstreit zu liefern und einen Vampyr abzuwehren. Kurz erzählt ist das die Geschichte, die mit Auszügen u.a. aus den Pocket - Hits "ISIS", "Zwischen Sehnsucht und Mitternacht", "One Charming Night" und "Vampyr" lustvoll erzählt wurde - in einer Inszenierung die reich an magischen, komischen und surreal schönen Momenten war.
Vom faszinierten Publikum gab's dafür reichlich Applaus, für Noch-POC-Chef Beat Wyrsch zum Abschied 33 rote Rosen von seinen Sängern und Sängerinnen und von Kulturreferentin Julia Lehner im Auftrag der Stadt Nürnberg zum Geburtstag einen Bonsai - Baum. Passend für eine Truppe, die Oper im Taschenformat bietet.
Und vielleicht macht ja auch noch der Himmel der Pocket Opera Company ein Geschenk. Bei all ihrer Flexibilität wäre ihr gutes Wetter für den Auftritt bei der auf den morgigen Sonntag verschobenen "Sommernacht in Neunhof" (19.30 Uhr) zu wünschen. uma

Abendzeitung Nürnberg am 11. August 20007

Rote Rosen und ein Bonsai - Bäumchen

Magische Momente beim Geburtstagsfest der Pocket Opera Company

Erwünscht war der strömende Regen ganz bestimmt nicht. Auch wenn es bei der Geburtstagsinszenierung der Pocket Opera Company Momente gab, in denen sich der Eindruck aufdrängte, er hätte auch bestellt sein können. Gab der vom Wetter erzwungene hastige Umzug vom Biergarten in die Gasträume des Wirtshauses "Zum Klösterle" der POC doch einmal mehr die Gelegenheit unter Beweis zu stellen, dass sie jeden Ort verzaubern und an jedem Ort bezaubern kann.
Für die geladenen und zahlenden Geburtstagsgäste, die anfangs noch fröstelnd, aber trocken bei Speis und Trank im Biergarten saßen, hat Deutschlands mit nunmehr 33 Jahren älteste freie Musiktheatertruppe eine Party mit guten alten Freunden inszeniert. Peter Beat Wyrsch, der scheidende, und Franz Killer, der neue Leiter der Pocket Opera haben dazu Highlights aus der POC - Geschichte zu einer "Fest" - Oper kombiniert, in der die Geburtstagskinder die Gäste spielten.
Mit der Postkutsche und auf einem knatternden Moped reiste diese schräge, phantasievoll gekleidete Schar an, um erst im Biergarten der historischen Klosteranlage in Pillenreuth zwischen den Bierbänken, auf der Bühne und auf einem historischen Karussell Geschenke zu verteilen. Und sich anschließend in den drei Gasträumen, die sie mühelos bespielten, einen Sängerstreit zu liefern und einen Vampyr abzuwehren. Kurz erzählt ist das die Geschichte, die mit Auszügen u.a. aus den Pocket - Hits "ISIS", "Zwischen Sehnsucht und Mitternacht", "One Charming Night" und "Vampyr" lustvoll erzählt wurde - in einer Inszenierung die reich an magischen, komischen und surreal schönen Momenten war.
Vom faszinierten Publikum gab's dafür reichlich Applaus, für Noch-POC-Chef Beat Wyrsch zum Abschied 33 rote Rosen von seinen Sängern und Sängerinnen und von Kulturreferentin Julia Lehner im Auftrag der Stadt Nürnberg zum Geburtstag einen Bonsai - Baum. Passend für eine Truppe, die Oper im Taschenformat bietet.
Und vielleicht macht ja auch noch der Himmel der Pocket Opera Company ein Geschenk. Bei all ihrer Flexibilität wäre ihr gutes Wetter für den Auftritt bei der auf den morgigen Sonntag verschobenen "Sommernacht in Neunhof" (19.30 Uhr) zu wünschen.
uma

33 Jahre POC - Die Pocket Opera Company Nürnberg auf dem Weg zum Weltkulturerbe

Nürnberger Zeitung vom 11. August 2007

EIN TASCHENBAUM FÜR DIE TASCHENOPER

Die Pocket Opera Company feiert ihren 33. Geburtstag

Die Sache mit dem 33. Geburtstag war wohl keine Zinnteller - die gibt es nur für Dezennien, höchstens Halbdezennien! - für die Pocket Opera Company (POC) herausrücken wollte. Angelegenheit für das Nürnberger Amt für Jubiläen und Ehrungen, das weder Stadtkrawatte noch
Stattdessen hat sich Kulturreferentin Julia Lehner selbst ins Zeug gelegt und der POC mit einem humorigen Querverweis an die nicht näher definierte städtische Organisationseinheit ihr persönliches Präsent samt launiger Festrede überreicht: Ein Bonsai ("Der Baum ist älter als er aussieht und passt überhaupt nicht nach Franken"), die Pflanze im Taschenformat für die Taschenoper, die sich zwei Abende lang im lauschigen Innenhof, bzw. der Wirtschaft "Zum Klösterle" in Pillenreuth selbst feierte.
Die Gastgeber in eindeutiger Partystimmung zündeten eine POC - Granate nach der anderen und haben tief in die Devotionalienkiste gegriffen, um in Zeitraffer biographische Splitter zu streuen. Dass die dann nur von eingefleischten POC - Fans zu entziffern waren, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
Es ging um die Sache und darum, dass 33 Jahre POC auch eine Zäsur im Leben des freien Musiktheaters mit der Dauerplatzmiete in Nürnberg bedeutet. Denn verabschiedet wurde gleichzeitig Peter Beat Wyrsch als Leiter der Compagnie.
Sein Nachfolger wird Franz Killer, der langjährige Musikleiter und Co - Trainer der Truppe, der den "Opernbengel" künftig leiten und am Erwachsenwerden hindern will. Mit Leidenschaft und einem engagierten Sänger- und Musikerensemble wird sich der "Konventions-Killer" sicher auch in Zukunft allen gängigen Rezeptionsmustern von Musiktheater widersetzen. Das gerade macht den Charme und die Einzigartigkeit der POC aus!
Und ihre Elastizität hat die Truppe am Donnerstagabend sympathisch unter Beweis gestellt. Die extra geborgte Pferdekutsche (das Original vom Christkindlesmarkt!) hatte eben das illustre Opernvolk ausgespuckt und sich wieder verzogen, Elizabeth Kingdon ihre Ode an das Brathähnchen gesungen, als ein heftiger Platzregen zu Beginn des zweiten Aktes die Party ins Innere des Wirtshauses zwang.
Sauer wurden aber dabei nur die Zipfel im Sud, der übrigen Stimmung tat das keinen Abbruch. Bei fränkischen Gaumenkitzlern ging einem die griechische Götterwelt aus der Barock-Oper "Isis in Monastery" von Lully runter wie Bratwurst.
Weitere Schnipsel der Best of Revue waren: "Dido und Aeneas" (1974), "Der Vampyr" (1978) und die furiose Inszenierung "One Charming Night" (2004).
Die nächste Arbeit wird an einem nicht minder interessanten Ort zu sehen sein: Killer bespielt ein Fitness -Center. Einen kleinen Vorgeschmack haben drei in die POC - Fete implantierte Breakdancer bereits hinterlassen. Alles Gute, POC!
Karin Lederer


















Fotos Peter Schmidt


33 Jahre POC - Die Pocket Opera Company Nürnberg auf dem Weg zum Weltkulturerbe - Impressionen


Fotos: Peter Schmidt
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